Zuckermonster

Füttere mich nicht!

24.04.2017
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Zu viel Zucker: 3 Tipps, wie es besser läuft

Wenn man anfängt auf Zucker zu achten, stellt man sehr schnell fest, das er sich heute fast überall versteckt. Für die Lebensmitteltechnik ist er ein Wundermittel, eine eierlegende Wollmilchsau, die überall einsetzbar ist: zum konservieren, karamellisieren, färben und veredeln.

Und dann schmeckt Zucker auch noch gut und verwandelt sogar fettarme Diät-Produkte in ein Geschmackserlebnis. Nebenbei ist er so preiswert, dass er ein perfekter Füllstoff ist und große Mengen für wenig Geld ermöglicht. Dazu kommt, dass zuckerhaltige Produkte weitaus häufiger gekauft und größere Portionen konsumiert werden. Zucker macht Lust auf größere Mengen. Der Einsatz von großen Zuckermengen in der Lebensmittelindustrie ist also nachvollziehbar – geschmacklich wie wirtschaftlich.

Leider ist unser Zuckerkonsum durch diese versteckten Zucker extrem angestiegen. Wir konsumieren ca. 4-5 mal so viel, wie wir vertragen können und von der WHO empfohlen wird. Leider bleibt diese tägliche Überdosis oft nicht ohne Folgen.

 

Zu viel Zucker: 3 Dinge, die schief laufen

Die Evolution ist langsamer als die Industrialisierung. In der Geschichte der Menschheit hat unser Organismus nie zuvor auf so häufige Zuckerschübe reagieren müssen. Leider hat sich in dem kurzen Zeitraum der Zuckerflut noch keine Reaktion entwickelt, die gut mit den Folgen dieser neuen Ernährung umgehen kann. Bisher reagieren unsere Körper noch mit Fehlfunktionen und Krankheiten darauf. Und es wird bestimmt noch ein paar Generationen dauern, bis sich das verändert. Aber was passiert da genau? Hier sind drei interessante Punkte: Weiterlesen →

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18.04.2017
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Zuckersucht aus ayurvedischer Sicht

Vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit John Immel von Joyful Belly gehört. Er erzählte von der ayurvedischen Betrachtung der Zuckersucht. Ich fand seine Erklärungen und Tipps so interessant, dass ich es euch gleich weiter geben möchte. Es zeigt sich so oft, dass wir individuell geprägte und zum Teil unterschiedliche Wege aus der Zuckersucht finden. Deshalb können auch verschiedene Methoden hilfreich sein, um zum Ziel zu gelangen. Ich würde mich freuen, wenn dem einen oder anderen auch diese ayurvedische Herangehensweise helfen würde.

Sechs Geschmacksrichtungen und drei Doshas

Die Ayurveda hat sechs Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, scharf, bitter und adstringierend) und der süße Geschmack ist der nährendste von ihnen. Seit frühester Kindheit assoziieren wir Geborgenheit und Verbindung oder Dazugehörigkeit mit diesem Geschmack, denn schon die Muttermilch ist süß.

In der Ayurveda gibt es drei Körpertypen (Doshas) die sich auch in einer Person vermischen können: Vata, Pitta und Kapha. John Immel bezeichnet die drei Typen als „Metabolische Typen“, die Energie unterschiedlich nutzen und aus verschiedenen Quellen ziehen. Alle drei Doshas sehnen sich aus verschiedenen Gründen nach Zucker.

Vata Dosha

Vata neigt dazu, all seine Energie sofort zu nutzen und zu verbrennen. Dieser Typ ist extrem aktiv und neigt zu Untergewicht. Im Tierreich könnte man einen Kolibri als Vata bezeichnen. Vata Menschen sehnen sich nach Zucker, wenn sie erschöpft sind. Erschöpft im Sinne von zu viel Energie verbraucht, wenn sie zu sehr über die eigene Grenze gegangen sind und sich nicht ausreichend genährt haben. Nicht nur mit Nahrung, sondern auch im Sinne von einer Selbstfürsorge. Sie nutzen den Zucker als Ausgleich, wenn sie sich überfordert haben, wenn sie körperlich erschöpft sind, weil sie ständig in Bewegung waren und ängstlich sind. Weiterlesen →

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14.04.2017
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Zuckeralternative Yacon

Seit Wochen wollte ich dieses Video und die Infos über Yacon ins Netz bringen, aber es lag sehr viel mehr an, als sich um Zucker-Alternativen zu kümmern. Ich bin seit Anfang März selbstständig, und daher gibt es im Moment eine Menge organisatorischer Dinge zu regeln. (Ausserdem hat das Video einen Fehler, aber ich kann es nicht noch einmal drehen, da es im Moment bei mir keine Yacon-Wurzeln gibt. – Lasst euch davon nicht stören.)

 

Yacón kommt aus den Anden und wird dort schon seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Heilpflanze genutzt. Die Wurzel liefert verdauungsfördernde Nährstoffe, die für eine gute Darmgesundheit und somit auch ein stärkeres Immunsystem sorgen können. Ganz vorneweg werden in diesem Zusammenhang Inulin und Fructooligosaccharide genannt. Diese langkettigen Mehrfachzucker heißen auch Präbioatika, da sie die guten Bakterien im Darm füttern und den Dickdarm reinigen.

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3.04.2017
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Kombucha

Zuckerarm zu Leben hat sehr viele Vorteile.

Leider gibt aber auch ein paar kleine Nachteile. Für mich sind alle von ihnen mit dem sozialen Umfeld verbunden und haben mit den fehlenden Alternativen zu tun. Essengehen ist schwieriger, Feste sind etwas komplizierter und abends in der Kneipe sitzen, und ein zuckerfreies Getränk ausser Wasser zu bestellen, ist fast unmöglich. Bier und trockener Wein funktioniert zwar gut, aber ich habe nicht immer Appetit auf Alkohol.

Zucker in flüssiger Form bleibt ein No-Go für mich, da er so schnell ins Blut übergeht und eine sehr schnelle Insulinausschüttung provoziert, mit all den unangenehme Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Tee kann ich bestellen, aber ich habe nicht immer Lust auf etwas Heißes. Ausserdem wird man zum Sonderling, wenn zwischen Cocktails und Limos ein heißer Ingwer- oder Pfefferminztee auf dem Tisch steht. Anstoßen will dann keiner so recht mit mir.

Schon lange habe ich mir eine Alternative gewünscht: Eine gesunde Limonade aus der Flasche! Und jetzt ist sie da! Fairment verkauft leckeren Kombucha* in schönen 0.33-Liter-Flaschen. In Berlin, Düsseldorf und München kann man sie schon im Laden kaufen, alle anderen können bisher nur 1-Liter-Flaschen im Netz bestellen. Ich hoffe, dass Hannover auch bald beliefert wird.

* [kɔmˈbuːxa] od. [kɔmˈbuːtʃa]

Aber lasst uns zuerst klären, was Kombucha überhaupt ist:

Fragen wir die Wikipedia:

Kombucha ist ein Gärgetränk, das durch Fermentierung gesüßten Tees, z. B. Grünen Tees, mit dem sogenannten Kombucha-Pilz oder Teepilz hergestellt wird. Durch alkoholische Gärung baut der Kombucha-Pilz den Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Ethanol ab. Der Alkoholgehalt variiert dabei zwischen 0,5 und 2 %. Der Kombucha-Pilz ist allerdings kein eigenständiger Pilz, sondern eine Symbiose verschiedener Hefen (einzellige Pilze) und Essigsäurebakterien. (Quelle)

Dieses fermentierte Getränk ist bereits seit weit über 2.000 Jahre in Asien bekannt und wird dort auch als Heilmittel genutzt. Es enthält eine Vielzahl an Vitaminen (sogar B12), Mineralstoffen, Enzymen, Antioxidantien, organischer Säuren und Spurenelementen.

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26.02.2017
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Verzichtsfasten – Was passiert beim Zuckerentzug?

Es ist wieder so weit: der wilde Karnevals-Trubel ist fast vorbei und am Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Religiös motiviert oder nicht, ich weiß von Vielen, dass sie sich für die 40 Tage vornehmen, auf eine – ihnen wichtig gewordene – Sache zu verzichten. Fernsehen, Konsum, Facebook oder auch Zucker. Das Verzichtsfasten spielt in unserer Überflussgesellschaft eine immer größere Rolle, da sich in dieser Zeit eine Fokussierung auf das Wichtige im Leben ermöglicht.

Vielleicht bist du gerade hier gelandet, weil du dir vorgenommen hast, in dieser Zeit auf Zucker zu verzichten. Vielleicht bist du auch schon dabei, und gerade in einer Phase, in der es dir so richtig schwer fällt und du nach Hilfe suchst?

Herzlich Willkommen! Setz dich hin, nimm dir einen … Tee! Hier bist du richtig!

Auf diesem Blog gibt es sehr viele Infos zum Thema Zuckerentzug. In diesem Beitrag will ich dir kurz und knapp drei wichtige Fragen beantworten:

Wie lange dauert der Zuckerentzug?

Die Dauer des Zuckerentzugs ist bei jedem verschieden. Manche haben schon nach 3–4 Tagen keine Beschwerden mehr, und andere spüren über zwei Wochen immer wieder Zuckerhunger oder Entzugserscheinungen. Bei der Beachtung von ein paar Regeln kann man diese Zeit aber deutlich zu verkürzen, und schnell ein innere Ruhe verspüren. Hier gibt es ein paar Tipps und Tricks dazu. Weiterlesen →

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17.02.2017
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Ein Vortrag in Neustadt

Am Mittwoch hab ich eine Vortrag in Neustadt am Rübenberge gehalten.

Im letzten Herbst hatte Gisela an einem „Endlich zuckerfrei!“ Kurs von mir teilgenommen und anschließend eine Selbsthilfegruppe vor Ort gegründet. Da ich nicht weit entfernt wohne, hat sie mich für einen kleinen Vortrag in die Gruppe eingeladen und ich habe sehr gerne zugesagt.

Um möglichst vielen Leuten die Infos zugänglich zu machen und in der Hoffnung, dass es auch der Selbsthilfegruppe zu Gute kommt, hat Gisela ordentlich die Werbetrommel gerührt. Sie hat zwei Zeitungen informiert, ein Interview gegeben und stand anschließend groß in der Zeitung. Jetzt brauchten wir auf jeden Fall einen größeren Raum für die Veranstaltung! Und deshalb hat sie dann auch noch den Saal im Ratskeller organisiert! Genial, den konnten wir sogar gratis nutzen.

Wie sich herausstellte, war der neue Saal zwar deutlich größer, aber immer noch zu klein! Je später es wurde, desto mehr Menschen strömten herein und holten sich Stühle aus den Nebenräumen. Irgendwann war es einfach zu voll. Mittlerweile hatten sich ca. 70 Personen zwischen 19 und 80 Jahren Platz für ihre Stühle gesucht. Wir rückten alle zusammen und ich fing mit meiner Präsentation an. Es wurde still und sie lauschten meinen Erklärungen sehr aufmerksam und stellten zwischendurch ein paar Fragen. Obwohl ich vorher nervös war, machten sie es mir sehr einfach, ruhiger zu werden.

Später hörten wir, dass noch etliche Besucher nach Hause geschickt werden mussten. Unfassbar, damit hatten wir nicht gerechnet!

Nach dem Vortrag blieben noch viele zum Gespräch und erzählten mir von ihren gesundheitlichen Problemen. Sie fragten nach weiteren Infos und bedankten sich für den Vortrag. Ich denke, wir können das als Erfolg verbuchen. 🙂

Etwas hat mich besonders berührt: Ich habe Hoffnung in den Augen mancher Menschen sehen können. Mir wurde plötzlich klar, dass ich ihnen von einem ganz neuen Lösungsweg erzählt hatte. Sie waren erschüttert, aber gleichzeitig auch erfreut und hoffnungsvoll, dass sich vielleicht doch noch einmal etwas ändern könnte. Das war ein ganz rührender Moment für mich.

Leider sind die Bilder nicht so gut geworden (Handy-Kamera und dunkler Raum), aber ich für trotzdem mal ein paar davon mit ein.

Danke für die Organisation, Gisela! Danke fürs Fotografieren, Niels! Und Danke für den Beamer, Frank!

 

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8.02.2017
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Aufregende Zeit!

Hallo, ihr lieben Blog-Leser!

Heute Abend ist es an der Zeit, euch endlich mal etwas zu sagen, dass schon lange ansteht:
Danke, dass ihr immer wieder so zahlreich hier erscheint und euch bei mir bemerkbar macht! Jede Mail und jeder Kommentar von euch freut mich. Wirklich! Danke, dass ihr mir immer wieder versichert habt, dass ich nicht alleine da stehe. Es gibt so viele von euch da draußen, die genau die gleichen Probleme mit dem Zucker haben. Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr mir von euern Geschichten erzählt habt.

All das habe ich so nicht kommen sehen, als ich im August 2014 mit zittrigen Händen mein Blog online klickte. Damals wollte ich einfach nur loswerden, was ich über Zucker dachte und wusste. Ich wollte es einfach rausschrei(b)en und damit genau die erreichen, die danach suchten. Und ja, ich hatte auch einen Traum: Ich wollte die Welt ein bisschen besser machen.

Und als mich dann die ersten Mails mit diesen Worten erreichten „Ilga, du hast mein Leben verändert!“ wusste ich, dass ich gerade auf einem richtig guten Weg war.

Deshalb Danke! <3
Bisher war das eine tolle Reise mit euch!

 

Und da es mir so viel Freude macht, habe ich mich dazu entschlossen, dieses Zucker-Ding in Zukunft hauptberuflich zu machen. Ich geh‘ ab jetzt einfach mal in die Richtung, in die mich meine Freude treibt und zu der mein Herz Ja! sagt. Das bedeutet im Moment: Genau hier beim Zuckermonster zu sein!

Ihr könnt euch übrigens auch freuen, denn hier wird’s demnächst wieder deutlich mehr Input für euch geben.

Langsam kommt auch einiges in Bewegung! Aus Zuckermonster entwickelte sich der „Endlich zuckerfrei!“ Online-Kurs. Die Teilnehmerin Angela gründete ein tolles Blog und Anfang des Jahres eine dreiwöchige Zuckerfrei-Challenge mit vielen erfolgreichen Absolventen und drei zufriedenen Betreuern (Angela, Marion Selzer und ich. Das war toll!). Gisela, eine andere Teilnehmerin des Kurses, gründete eine Selbsthilfegruppe und hat mich jetzt zu einem Vortrag eingeladen. Heute stand’s dick in der Zeitung!

Wenn man anfängt ein bisschen Wind zu machen, entstehen Wellen! Und die tragen meinen Traum immer weiter! – Ihr könnt euch vorstellen, was mein Herz dazu sagt, nicht wahr?

 

 

 

Neustädter Zeitung

 

HAZ Leine-Zeitung

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4.02.2017
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Well-Aging Online-Kongress

Für alle, die es interessiert: ich habe am Well-Aging-Kongress teilgenommen. Das Gespräch wird am 14.02. gezeigt und ihr könnt euch hier dafür anmelden.

Bei diesem kostenfreien Event vom 10.-19. Februar 2017 geht Verena Klevenz, zusammen mit 24 Top-Experten aus den Bereichen Ernährung, ganzheitliche und naturheilkundliche Medizin, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Meditation & Yoga, Fitness, gesunde natürliche Lebensweise und energetische Heilung der Frage nach, wie man ein langes gesundes und glückliches Leben erlangt.

Wenn ihr an folgenden Punkten interessiert seid, ist der Kongress vielleicht etwas für euch. Meldet euch an, wenn ihr:

  • Noch lange eure Gesundheit und Energie erhalten möchtet, bzw. die Gesundheit und Fitness noch verbessern möchtet.
  • Einfach umsetzbare Tipps sucht, was ihr für mehr Wohlbefinden tun könnt.
  • Wissen möchtet, wie ihr euch ein freudvolles selbstbestimmtes Leben erschafft.
  • Erfahren möchtet, welchen Einfluss Ernährung, Bewegung, Entspannung und eure Einstellung auf das Altern hat.
  • Verstehen wollt, warum Gesundheit und Vitalität keine Frage des Alters ist.
  • Euer Leben und eure Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchtet.
  • euern Lebensstil optimieren möchtet.
  • Jünger aussehen wollt als ihr seid.
  • Glücklich alt werden möchtet.

 

Ihr meldet euch einfach mit eurer Email-Adresse an und holt euch vorab schon mal ein Geschenk ab: Ein Gratis E-Book „4 Jungbrunnen Smoothies für alle Jahreszeiten“.

Danach könnt ihr bequem von zu Hause am Computer oder Tablet den Kongress verfolgen und habt weder Reise- noch sonstige Kosten!

Viel Spaß dabei!

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3.02.2017
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Mandel-Kokos-Milch

Seit ich auf Milchprodukte verzichte(n muss), wird für mich die Suche nach Alternativen immer interessanter.  Nachdem ich euch ausführlich von meinem persönlichen Hafermilch-Waterloo erzählt habe, will ich euch jetzt das Rezept einer sehr leckeren und einfachen Pflanzenmilch verraten.

Ich nenne diese Alternativen weiterhin Milch, auch wenn der Gesetzgeber beschlossen hat, dass Pflanzenmilch nur Pflanzendrink heißen darf. Man soll sie nicht versehentlich mit Kuhmilch verwechseln können – oder anders herum. Nur Milch aus Kokos darf weiter Kokosmilch heißen, denn für diese Änderung kommt das Gesetz zu spät. Sie ist schon zu lange unter dem Namen auf dem Markt.

Ich würde es begrüßen, wenn unser Gesetzgeber sich um Verbraucher-Täuschungen kümmern würde, die wirklich in die Irre führen, wie z.B. die vielen verschiedenen Bezeichnungen für Zucker.

Viele „ungesüßte“ Pflanzenmilch-Varianten enthalten zwischen 5–7% Zucker, die gesüßten sogar noch weitaus mehr. Warum das gemacht wird, ist nachvollziehbar: Kuhmilch schmeckt ebenfalls leicht süßlich. Wir sind also daran gewöhnt und etwas irritiert, wenn eine Getreidemilch gar nicht süß ist.

Frische, selbstgemachte Mandelmilch ist da anders. Sie ist unvergleichbar mit der gekauften Variante aus dem Tetrapack. Sie schmeckt cremig und hat nichts von dem staubigen Beigeschmack der lange haltbaren Fertigmilch.

Bei diesem Rezept wird der besonderen Geschmack durch ein kleines Extra ergänzt: geröstete Kokosflocken! Der Geschmack passt genial zu den Mandeln, die Milch schmeckt sogar etwas süßer.

Die Milch braucht ein wenig Vorbereitung, aber ich versichere euch, es ist die Arbeit wert!

Slow-Food

Bei diesem Rezept müsst ihr schon am Vortag wissen, dass ihr es herstellen wollt. Die Mandeln sollten vor der Verarbeitung nämlich ca. 8 Stunden in Wasser gelegt werden. Das hat zwei Vorteile: sie lassen sich besser mixen und sind besser verdaulich. Geknackte Mandeln befinden sich nämlich in einer Art Dornröschenschlaf – wie übrigens alle Nüsse. Weiterlesen →

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15.01.2017
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Veganer Butterersatz

Vegane Butter – ohne gehärtete Fette

Seit ich komplett auf Milchprodukte verzichte(n muss), fehlt mir besonders eins: Butter! Etwas Cremiges, das ich mir auf eine Schreibe Brot schmieren kann.

Die Butter-Ersatz-Produkte, die es zu kaufen gibt, enthalten eine Menge Zutaten, die ich nicht essen möchte (z.B. Transfette) oder aus Überzeugung nicht kaufen will (z.B. Palmfett). Deshalb war ich umso erfreuter, als ich dieses Rezept im Internet gefunden habe. Einmal probiert und ich war überzeugt!

Diese „Butter“ hat durch die Mandeln ein butterähnliches Aroma und lässt sich genauso gut streichen. Sie schmilzt sogar, wenn das Brot frisch getoastet ist! Ich hab’ mehrere Tage hintereinander am Tisch gesessen und gerufen: „Jetzt guck‘ doch mal! Die schmilzt sogar!“ – Das Glück derer, die Butter sehr vermisst haben und einen würdigen Ersatz fanden!

Ich zeige euch hier eine leichte Vereinfachung des Rezeptes. Meine Variante ist echt extrem einfach. Im Video seht ihr, wie es geht. (Schon wieder nutze ich meinen Pürierstabaufsatz! Wirklich ein sehr praktisches Küchengerät.)

Diese „Butter“ kann nährstoffreicher und gesünder hergestellt werden, wenn man rohes Kokosöl dafür nutzt. Sie ist dann genauso streichfähig und lecker, schmeckt allerdings deutlich nach Kokosnuss. Köstlich, aber so eine Geschmacksnote hat eben Grenzen.

Wer den Kokosgeschmack nicht möchte, sollte besser desodoriertes Kokosspeisefett wählen, weil es neutral im Geschmack und Geruch ist. Bei der Desodorierung wird das Kokosöl mit heißem Wasserdampf durchflutet und verliert so zwar den Kokosgeschmack und -geruch, aber auch die guten Eigenschaften eines rohen Fettes. Allerdings ist es immer noch sehr viel besser, als gehärtete Fette oder Produkte mit künstlichen Transfettsäuren, wie z.B. in vielen Margarinen.

Aber kommen wir zum Rezept! Weiterlesen →

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