Zuckermonster

Hilfe für Zuckersüchtige.

3.02.2017
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Mandel-Kokos-Milch

Seit ich auf Milchprodukte verzichte(n muss), wird für mich die Suche nach Alternativen immer interessanter.  Nachdem ich euch ausführlich von meinem persönlichen Hafermilch-Waterloo erzählt habe, will ich euch jetzt das Rezept einer sehr leckeren und einfachen Pflanzenmilch verraten.

Ich nenne diese Alternativen weiterhin Milch, auch wenn der Gesetzgeber beschlossen hat, dass Pflanzenmilch nur Pflanzendrink heißen darf. Man soll sie nicht versehentlich mit Kuhmilch verwechseln können – oder anders herum. Nur Milch aus Kokos darf weiter Kokosmilch heißen, denn für diese Änderung kommt das Gesetz zu spät. Sie ist schon zu lange unter dem Namen auf dem Markt.

Ich würde es begrüßen, wenn unser Gesetzgeber sich um Verbraucher-Täuschungen kümmern würde, die wirklich in die Irre führen, wie z.B. die vielen verschiedenen Bezeichnungen für Zucker.

Viele „ungesüßte“ Pflanzenmilch-Varianten enthalten zwischen 5–7% Zucker, die gesüßten sogar noch weitaus mehr. Warum das gemacht wird, ist nachvollziehbar: Kuhmilch schmeckt ebenfalls leicht süßlich. Wir sind also daran gewöhnt und etwas irritiert, wenn eine Getreidemilch gar nicht süß ist.

Frische, selbstgemachte Mandelmilch ist da anders. Sie ist unvergleichbar mit der gekauften Variante aus dem Tetrapack. Sie schmeckt cremig und hat nichts von dem staubigen Beigeschmack der lange haltbaren Fertigmilch.

Bei diesem Rezept wird der besonderen Geschmack durch ein kleines Extra ergänzt: geröstete Kokosflocken! Der Geschmack passt genial zu den Mandeln, die Milch schmeckt sogar etwas süßer.

Die Milch braucht ein wenig Vorbereitung, aber ich versichere euch, es ist die Arbeit wert!

Slow-Food

Bei diesem Rezept müsst ihr schon am Vortag wissen, dass ihr es herstellen wollt. Die Mandeln sollten vor der Verarbeitung nämlich ca. 8 Stunden in Wasser gelegt werden. Das hat zwei Vorteile: sie lassen sich besser mixen und sind besser verdaulich. Geknackte Mandeln befinden sich nämlich in einer Art Dornröschenschlaf – wie übrigens alle Nüsse. Weiterlesen →

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15.01.2017
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Veganer Butterersatz

Vegane Butter – ohne gehärtete Fette

Seit ich komplett auf Milchprodukte verzichte(n muss), fehlt mir besonders eins: Butter! Etwas Cremiges, das ich mir auf eine Schreibe Brot schmieren kann.

Die Butter-Ersatz-Produkte, die es zu kaufen gibt, enthalten eine Menge Zutaten, die ich nicht essen möchte (z.B. Transfette) oder aus Überzeugung nicht kaufen will (z.B. Palmfett). Deshalb war ich umso erfreuter, als ich dieses Rezept im Internet gefunden habe. Einmal probiert und ich war überzeugt!

Diese „Butter“ hat durch die Mandeln ein butterähnliches Aroma und lässt sich genauso gut streichen. Sie schmilzt sogar, wenn das Brot frisch getoastet ist! Ich hab’ mehrere Tage hintereinander am Tisch gesessen und gerufen: „Jetzt guck‘ doch mal! Die schmilzt sogar!“ – Das Glück derer, die Butter sehr vermisst haben und einen würdigen Ersatz fanden!

Ich zeige euch hier eine leichte Vereinfachung des Rezeptes. Meine Variante ist echt extrem einfach. Im Video seht ihr, wie es geht. (Schon wieder nutze ich meinen Pürierstabaufsatz! Wirklich ein sehr praktisches Küchengerät.)

Diese „Butter“ kann nährstoffreicher und gesünder hergestellt werden, wenn man rohes Kokosöl dafür nutzt. Sie ist dann genauso streichfähig und lecker, schmeckt allerdings deutlich nach Kokosnuss. Köstlich, aber so eine Geschmacksnote hat eben Grenzen.

Wer den Kokosgeschmack nicht möchte, sollte besser desodoriertes Kokosspeisefett wählen, weil es neutral im Geschmack und Geruch ist. Bei der Desodorierung wird das Kokosöl mit heißem Wasserdampf durchflutet und verliert so zwar den Kokosgeschmack und -geruch, aber auch die guten Eigenschaften eines rohen Fettes. Allerdings ist es immer noch sehr viel besser, als gehärtete Fette oder Produkte mit künstlichen Transfettsäuren, wie z.B. in vielen Margarinen.

Aber kommen wir zum Rezept! Weiterlesen →

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21.12.2016
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Advent und zuckerfrei

Wie geht es dir in der Vorweihnachtszeit?

Stehen überall Kekse, Glühwein, Stollen und andere Leckereien? Fällt es dir schwer, nur wenig davon zu naschen? Sagst du dir immer wieder, dass du heute mal nicht in die Keksdose greifst, oder wenigstens ein paar der vielen Angebote ablehnst? Und dann steht der Lebkuchen auf dem Tisch und alle Dämme brechen wieder?

Der Advent ist wirklich die schwierigste Zeit für vernünftige Entscheidungen.

Ich mach dir einen Vorschlag:
Lass es doch einfach, nimm den Druck raus! Sag dir: „Ich erlaube mir zu Naschen! Bis Weihnachten ist alles erlaubt.“ Und dann genießt du ohne Reue und schlechtes Gewissen – keine Vorwürfe, keine Versagersprüche, ok? Nur dieser kleine Gedankenwechsel kann bei manchen schon eine Veränderung auslösen. Vielleicht versuchst du es mal?

Und damit es dir jetzt leichter fällt, nochmal richtig zu genießen:
Wie wäre es, wenn du dich jetzt schon entscheidest, deinen Zuckerhunger ab 2017 zu verändern?

Endlich zuckerfrei! Online-Kurs im Januar

Am 12. Januar starten wir mit dem nächsten Kurs und dann stehen die Chancen gar nicht mal so schlecht, dass du im nächstem Jahr die Zuckerfreiheit erleben wirst. Vielleicht schreibst du dann auch so etwas, wie diese Teilnehmerin:

„Ist schon komisch mit den süßen Sachen, oder? Habe heute Lebkuchen gemacht und die werden wohl andere essen müssen, obwohl ich massiv mit dem Zucker runter gegangen bin. Am besten ist immernoch die super dunkle Schoki. Da hatte Ilga recht, dass sie uns die Plätzchen vermiesen würde.“

 

Hier stehen alle Informationen zum nächsten Kurs.

 

Ich würde mich freuen, dich im nächsten Kurs begrüßen zu dürfen. Der Januar-Kurs und die guten Vorsätze passen doch perfekt zusammen!

Bis dahin wünsche ich dir noch eine schöne Weihnachtszeit und ein noch schöneres Fest!

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11.12.2016
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Glutenfreies Brot

Bei meiner Arbeit mit Zuckersüchtigen zeigt sich immer wieder ein Zusammenhang zwischen Gluten und einer Zuckerlust. Diese Wechselwirkung kommt relativ häufig vor. Bisher gibt es dazu wenige wissenschaftliche Anhaltspunkte. Es wird allerdings erwähnt, dass glutenhaltige Produkte auch „süchtig“ machen können.

Für mich basiert dieser Zusammenhang bisher meist auf Erfahrungswerten: Zuckerfrei zu bleiben, scheint für Viele einfacher zu sein, wenn sie auch glutenfrei essen.

Zusammenhang zwischen Gluten und einer Zuckerlust

Warum das so ist, weiß ich (noch) nicht. Ich vermute allerdings, dass es an der Darmflora liegt. Stark glutenhaltige Nahrungsmittel haben einen großen Einfluss auf unser Verdauungssystem, im negativen Sinne. Gluten ist unverdaulich und kann das bakterielle Milieu verändern. Und wenn dieses sensible Zusammenspiel gestört wird, kann das viele Folgen haben. Eine davon ist Zuckerhunger durch Nährstoffmangel, die andere sind hungrige Bakterien, die nach mehr Weißbrot fordern. 🙂

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3.12.2016
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Wann geht’s denn hier endlich weiter?

Ich arbeite daran 🙂

Ein Video ist fast fertig und ein paar Rezepte warten auf die Veröffentlichung.
Die Kurse haben mich in den letzten Wochen aufgehalten, aber jetzt wird es wieder etwas ruhiger.

Der nächste Kurs startet übrigens am 12.01.2017. Habt ihr schon gute Vorsätze fürs nächste Jahr?

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16.10.2016
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Der nächste Kurs startet am 20.10.

Nur noch 4 Tage, bis der nächste „Endlich zuckerfrei!“ Online-Kurs startet.

Die Anmeldung ist noch bis zum 19.10. 23:59 Uhr möglich. Am Donnerstag gibt es die ersten Informationen, per Mail und im Mitgliederbereich. Noch ist Zeit, sich in aller Ruhe den Gratis-Einleitungsbereich anzusehen und dann über eine Teilnahme zu entscheiden.

Wir gehen die Sache langsam an: der Entzug startet erst am 30.10. und bis zum ersten Advent sind wir durch damit. Dann könnt ihr gestärkt in die Weihnachtszeit starten.

Die Anmeldung geht über diese Seite: www.endlichzuckerfrei.de

Bei Zuckermonster geht es nicht darum, Zucker generell zu verteufeln oder gar Angst davor zu machen. Dieser Kurs ist ein Angebot an alle, die einen Leidensdruck verspüren und in Zukunft gerne wieder frei und selbstbestimmt mit Süßigkeiten umgehen wollen. Für Leute, die gerne auch mal wieder Nein! sagen wollen, ohne unter Verzichtsgefühlen leiden zu müssen. – Mit dem „Endlich zuckerfrei!“-Experiment kommt dieses Ziel schnell näher!

 

 

 

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7.10.2016
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Warum es hier so ruhig war …

Yeah! Was war das für eine aufregende Fahrt in den letzten Wochen und Monaten!

In der letzten Zeit gab es kaum Beiträge von mir hier auf dem Blog, keine neuen Rezepte und keine Videos. Und das alles, obwohl ich deutlich mehr an Zuckermonster gearbeitet hab, als je zuvor. Woran lag das?

Seit ich entschieden hab, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und mich intensiver dem Thema Zuckersucht zu widmen, scheint das Universum es gut mit mir zu meinen! Es kommt alles in Bewegung und täglich erhalte ich bewegende E-Mails von Lesern und reizvolle Anfragen für tolle Projekte.

Viele von euch berichten mir von ihren Ernährungs-Problemen, und betonen wie gut sie es finden, dass ich dieses wichtige Thema angehe. Das stärkt mich und versichert mir immer wieder aufs Neue, dass diese Entscheidung richtig ist, und dass meine Hilfe mit offenen Armen angenommen wird.

Ich brenne wirklich dafür, den Menschen die Zuckerfreiheit näher zu bringen.

 

Der „Endlich zuckerfrei!“-Online Kurs

Während all dem fand mein erster Online-Kurs statt, in dem ich Hilfe für Zuckersüchtige anbiete. Ich möchte euch ein paar Zitate von den Teilnehmern nicht vorenthalten, um euch ein bisschen was von der Stimmung innerhalb des Kurses zu vermitteln.

 


„Ich kann mir erstmals ein zuckerfreies Leben vorstellen. Oder zumindest ein Leben, wo ich nur noch zu besonderen Anlässen ein Stückchen Kuchen mitesse und dann wieder in ein zuckerfreies Dasein zurückkehre.“

„Ich bin so ruhig, ausgeglichen, nicht mehr auf der ‚Suche‘.“

„Ich vermisse echt gar nichts. Das ist so unglaublich.“

„Gestern Abend habe ich etwas von dem Körperfrieden gespürt, wenn es keinen Japp und keine Gelüste mehr gibt. Alles war in Wohlgefühl und im Frieden. Mein Körper, mein Geist. Eine totale Klarheit.“

„Was der Rückhalt einer Gruppe ausmacht, ist mir jetzt auch noch mal so richtig bewusst geworden. Auch ich bin unglaublich dankbar dafür!“

Gestern habe ich das erste Mal Kekse gegessen und nicht gleich die ganze Packung verputzt, sondern nach 4 Stück war Schluss und damit ging es mir gut. Ich nehme sehr viele Tips aus dem Kurs mit.“

„Als ich heute morgen aufgewacht bin, war ich ohne Schmerzen. Das fühlte sich so unwirklich an, dass ich dem Frieden gar nicht trauen konnte. […] Unfassbar, der Schmerz ist weg! Das fühlt sich so leicht an. So frei und unbelastet.“

„Ich hätte mir vorher nicht vorstellen können, dass ich jetzt hier abends seit Tagen, …seit Wochen…, null Verlangen nach Süßigkeiten habe, während ich vorher abends ununterbrochen genascht habe, bis mir übel wurde.“

„Dieser Online-Kurs war für mich jetzt die Notbremse! Jetzt bin ich wieder voller Zuversicht und in Vorfreude, dass sich mein Körper durch die gesunde zuckerfreie Ernährung auf das Gewicht einpendelt, was gut für mich ist.“

„Hallo, ihr Lieben! Ich finde eure Beiträge so toll. Es ist total schön, von euren Erfahrungen zu lesen. Schade, dass das jetzt bald vorbei ist. Der Online-Kurs war richtig gut. Das Beste, was ich seit langem erlebt habe.“

„Liebe Ilga, ich danke dir und euch Allen von Herzen!“

„Dein Kurs ist wirklich super, sehr gut strukturiert, unterstützend und motivierend.“

Nächster Kursstart am 20.10.2016

Falls du vermutest, dass Zuckersucht auch bei dir ein Thema ist, und falls du auch gerne diese Freiheit erleben möchtest, schlage ich dir vor, einmal einen Blick auf diese Seite zu werfen. Der „Endlich zuckerfrei!“-Online Kurs bietet Hilfe für Zuckersüchtige, für Menschen, die schon oft versucht haben, weniger Zucker zu essen und die Kotrolle darüber wieder erhalten wollen.

Wir starten gemeinsam am 20.10.2016, aber du kannst dir schon jetzt den Einleitungsbereich vollkommen gratis ansehen und danach entscheiden, ob du teilnehmen möchtest.

Wenn du deinen eigenen Weg in die Zuckerfreiheit finden willst, nehme ich dich an die Hand und wir gehen die ersten Schritte gemeinsam, ok?

Ich freue mich, wenn du dabei sein willst!

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22.09.2016
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Iss dich frei Online-Kongress

Herzlich willkommen, liebe Kongressbesucher!

Ich freue mich, dass ihr bei mir vorbei schaut! In diesem Blog erzähle ich von meiner Zuckerfreiheit! Mein Weg aus der Zuckersucht war lang und holprig, aber ich habe in der Zeit sehr viel gelernt. Mein Wunsch ist es, mit dieser Erfahrung anderen zu helfen, damit sie es leichter haben, die Zuckerfreiheit zu erreichen.

In dem Zusammenhang ist auch mein Online-Kurs „Endlich zuckerfrei!“ entstanden, der am 20.10.2016 erneut startet.

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18.08.2016
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Rice Crispies

Neben all dem gesunden vollwertigen Essen gibt es manchmal Momente, in denen ich auch einfach mal naschen möchte. Aber ich will nicht mehr in den Supermarkt gehen und mir die üblichen Süßigkeiten kaufen, da mir die meisten überhaupt nicht mehr schmecken.

Viele Süßwaren sind für mich gefühlt über die Jahre immer süßer geworden und haben ihren eigenen Geschmack verloren. Kennt ihr zum Beispiel noch N*ts, diesen Schokoriegel mit Nüssen? Ich kann mich an einen richtig nussigen Geschmack erinnern, von dem heute nicht mehr viel übrig ist. Kann sein, dass ich mir das nur einbilde, aber mir schmeckt es eben nicht mehr. (und ausserdem will ich keine Produkte von Riesenfirmen konsumieren, die anderenorts Wasserquellen aufkaufen und der Bevölkerung den Zugang dazu verwehren – aber das ist eine andere Geschichte.)

Was also tut man, wenn man trotz allem was Süßes will? Man stellt es selber her. Und diesmal eben:

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19.06.2016
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Haferkekse

Wenn ich unterwegs bin, hab ich gerne etwas zu Essen dabei, damit ich nicht in die Verlegenheit komme, mir irgendeinen Quatsch zu kaufen. Mit Hunger ist nicht zu spaßen, denn ist er erst da, gelten viele gute Vorsätze nicht mehr.

Diese Haferkekse schmecken mild-süß (also leider nichts für die zuckerfreie Zeit), kommen aber komplett ohne zugefügten Zucker aus. Die Süße der Bananen und – wer möchte – Rosinen ist für mich ausreichend und durch den Hafer machen die Kekse satt. Ein leckerer kleiner Snack auch zum Kaffee am Nachmittag.

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