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Veganer Butterersatz

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Vegane Butter – ohne gehärtete Fette

Seit ich komplett auf Milchprodukte verzichte(n muss), fehlt mir besonders eins: Butter! Etwas Cremiges, das ich mir auf eine Schreibe Brot schmieren kann.

Die Butter-Ersatz-Produkte, die es zu kaufen gibt, enthalten eine Menge Zutaten, die ich nicht essen möchte (z.B. Transfette) oder aus Überzeugung nicht kaufen will (z.B. Palmfett). Deshalb war ich umso erfreuter, als ich dieses Rezept im Internet gefunden habe. Einmal probiert und ich war überzeugt!

Diese „Butter“ hat durch die Mandeln ein butterähnliches Aroma und lässt sich genauso gut streichen. Sie schmilzt sogar, wenn das Brot frisch getoastet ist! Ich hab’ mehrere Tage hintereinander am Tisch gesessen und gerufen: „Jetzt guck‘ doch mal! Die schmilzt sogar!“ – Das Glück derer, die Butter sehr vermisst haben und einen würdigen Ersatz fanden!

Ich zeige euch hier eine leichte Vereinfachung des Rezeptes. Meine Variante ist echt extrem einfach. Im Video seht ihr, wie es geht. (Schon wieder nutze ich meinen Pürierstabaufsatz! Wirklich ein sehr praktisches Küchengerät.)

Diese „Butter“ kann nährstoffreicher und gesünder hergestellt werden, wenn man rohes Kokosöl dafür nutzt. Sie ist dann genauso streichfähig und lecker, schmeckt allerdings deutlich nach Kokosnuss. Köstlich, aber so eine Geschmacksnote hat eben Grenzen.

Wer den Kokosgeschmack nicht möchte, sollte besser desodoriertes Kokosspeisefett wählen, weil es neutral im Geschmack und Geruch ist. Bei der Desodorierung wird das Kokosöl mit heißem Wasserdampf durchflutet und verliert so zwar den Kokosgeschmack und -geruch, aber auch die guten Eigenschaften eines rohen Fettes. Allerdings ist es immer noch sehr viel besser, als gehärtete Fette oder Produkte mit künstlichen Transfettsäuren, wie z.B. in vielen Margarinen.

Aber kommen wir zum Rezept!

Veganer Butterersatz

  • 5 EL gemahlene Mandeln, ohne die braune Haut
  • 5 EL Wasser
  • 1 TL Hefeflocken
  • 0,5 TL Meersalz
  • 0,5 TL Apfelessig, nicht pasteurisiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 cup erwärmtes, flüssiges Kokosspeisefett (oder Kokosöl)
  • 1 Msp. Kurkuma für die gelbe Farbe (muss nicht, hilft aber für die Illusion von Butter)

Mandeln, Wasser, Salz, Hefe und Essig miteinander vermixen. Dann beide Öle dazu geben und noch einmal kräftig mixen. Es dürfen keine Klumpen mehr enthalten sein. Die Masse muss cremig und flüssig aussehen.
Alles in einen kleinen Behälter (z.B. Schraubglas) geben und für ein paar Stunden kalt stellen, bis es hart ist.

Auf dem Bild könnt ihr ein paar Luftbläschen sehen. Mich stören sie nicht, aber wenn ihr keine wollt, müsst ihr das Schraubglas vor dem Kühlen nur ein paar mal leicht auf den Tisch aufstoßen. Die Luftblasen steigen so nach oben und können dort, durch ein wenig umrühren, zerplatzen.

Diese „Butter“ kann man auch einfrieren. Dafür kann man sie noch flüssig in Eiswürfelbehälter geben und und die Stücke, nachdem sie fest gefroren sind, in eine Tüte (Ziploc) geben.

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8 Kommentare

  1. Schönes Rezept, danke! Wieviel sind 0,5 cup?

    Liebe Grüße
    Cornelia

  2. Hallöchen. …
    Wie lange ist den die fertige „Butter“ haltbar ?
    LG Mell

  3. die vegane Butter ist wirklich toll. wir haben diese nach der produktion in kleine gläser abgefüllt und eingefroren; damit wir noch lange davon essen können 🙂

  4. Hallo, bin ganz neu am Vegan austesten… Braucht es Hefeflocken? Wenn ja ; warum /wofür? Liebe Grüsse, Sabine

    • Ja, ich denke es braucht die Hefeflocken. Der Geschmack ist sehr speziell, ein bisschen wie Käse. Eine Geschmacksnote die schwierig zu ersetzen ist.

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