Endlich zuckerfrei!

von Ilga Pohlmann

Topping oder „Zum Obendrüberstreuen“

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Kennt ihr ein gutes deutsches Wort für „Topping“, für die vielen Zutaten, die man über ein Essen streuen kann? So leckere Dinge wie Croutons, Semmelbrösel und Zucker-Zimt? Ich weiß nichts besseres, also nutze ich die englische Bezeichnung: „Topping“.

Die oben erwähnten „Streuzutaten“ gehören seit einer langen Zeit nicht mehr zu meiner üblichen Ernährung, aber manchmal vermisse ich sie schon. Blumenkohl mit Semmebröseln oder Salat mit Croutons schmecken einfach lecker.

Ich habe aber ein kleines Rezept, das ich mittlerweile ähnlich schätze. Es sättigt gut und zusätzlich ist es viel gesünder. Es enthält nämlich größere Mengen an Omega-3-Fettsäuren, die heute fast allen von uns fehlen.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3 ist ein große Thema, von dem man immer wieder hört. Ihr könnt im Netz viele Infos dazu finden, deshalb mache ich es hier ganz kurz:

Omega-6-Fettsäuren sind entzündungsfördernd und Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend. Essen wir beide im richtigen Verhältnis, ist alles in Ordnung. Wir konsumieren heute aber deutlich zu viel Omega-6, da alle preiswerten Fette übermäßig viel davon enthalten. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, kann man einfach darauf achten, mehr Omega-3 aufzunehmen, am besten natürlich direkt über die Nahrung.

Mit dieser kleinen Zusammenstellung könnt ihr eurer Omega-3-Versorgung ein bisschen auf die Sprünge helfen. Leinsamen, Chiasamen und Walnüsse enthalten sehr viel Omega-3 in einem guten Verhältnis. Cashews sind relativ neutral.

Wichtig sind drei Dinge

  • Man kommt besser an die tollen Nährstoffe in den Samen heran, wenn man sie aufbricht.
  • Dieses Topping sollte deshalb aber am besten immer frisch hergestellt werden, damit die Fette nicht oxidieren bzw. ranzig werden. Das wiederum ist nämlich ziemlich ungesund. Aber es ist sehr schnell zubereitet.
  • Die Samen ziehen viel Wasser, deshalb solltet ihr besser 1-2 Glas Wasser mehr trinken.

 

Leinsamen-Topping

  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Chiasamen
  • 1 EL Cashews oder Walnüsse oder gemischt … oder andere Nüsse 🙂

Die Zubereitung ist simpel. Lein- und Chiasamen in einer Mixer geben und klein hacken. Dann die Nüsse dazu und noch einmal kurz mixen. Ich lasse die Nuss-Stückchen immer etwas größer, damit es knackiger ist.

Fertig!

Diese „Brösel“ schmecken sehr gut über Salat und Gemüse gestreut. Ich warte nur einen Moment, bis das Gemüse sich etwas abgekühlt hat, damit die Nährstoffe nicht unter der Hitze leiden.

Guten Appetit!

 

 


Übrigens startet am 19.10. das nächste Endlich zuckerfrei! Programm. Das letzte für dieses Jahr. Vielleicht magst du ja dabei sein! 🙂

 

 

 

 

 

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